Sicherheitslücke Homeoffice - wir geben Tipps diese zu schließen.

Sicherheitslücke Homeoffice

 

Fast alle Länder der Welt leiden unter der Corona-Pandemie und überall ist der prozentuale Anteil an Homeoffice-Tätigkeiten seitdem deutlich gestiegen. Das lockt auch Kriminelle. Cyberkriminelle wittern zurzeit das Geschäft ihres Lebens und fluten das Netz mit Phishing-Mails sowie Schadsoftware.

Fest steht: Ein Großteil der Unternehmen macht es Datendieben viel zu leicht. Das heimische Büro erhöht zwar den Schutz vor dem Coronavirus – der Schutz vor Cyber-Angriffen ist in den meisten Fällen jedoch nicht gegeben. Aber gerade in Krisenzeiten ist es überaus wichtig, zuverlässig und sicher zu kommunizieren. Vor allem Firmen müssen ihre Mitarbeiter und in Konsequenz auch sich selbst im Homeoffice schützen.

Homeoffice verbindet private und geschäftliche Hacking-Risiken

Angesichts der Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Coronavirus und vieler Unternehmen, den Mitarbeitern die Arbeit im Homeoffice zu empfehlen, haben wir für Sie sieben Sicherheitsempfehlungen zusammengestellt um den Datenmissbrauch entgegenwirken:

  • Eine absperrbare Aufbewahrungsmöglichkeit für betriebliche Unterlagen schaffen. Nicht mehr benötigte Dokumente landen im Aktenvernichter, nicht in der Altpapiertonne!
  • Einem vom Unternehmen gestellten Computer bzw. Laptop verwenden. So können Unternehmen das regelmäßige Updaten und das Einrichten eines Virenschutzes steuern. 
  • Mitarbeiter sollten nur über einen sicheren VPN-Zugang mit dem Firmennetzwerk verbinden und ihre E-Mails und Chatnachrichten verschlüsselt nutzen.
  • Verwenden Sie ausschließlich sichere WLAN-Netzwerke. Vergeben Sie für das heimische WLAN ein möglichst starkes Passwort, das in regelmäßigen Abständen geändert wird.
  • Zum Datenschutz gehört auch das Risiko des Datenverlustes, daher sollten Daten nur auf den Servern und nicht z.B. auf dem Desktop abgelegt werden.
  • Komplexe und individuelle Passwörter verwenden! Ein Passwort-Manager hilft, um alle Passwörter sicher aufzubewahren. Besser noch, eine Zwei-Faktor-Authentifizierung gegen unbefugten Zugriff.
  • Vor dem Homeoffice sollten Mitarbeiter über mögliche Sicherheitsrisiken aufgeklärt werden. Mit einer modernen Videokonferenzlösung funktioniert das problemlos!

Unsere Tipps für Ihr sicheres Homeoffice:

ProComp Tipps für ein sicheres Homeoffice
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  • Unter Geräteverschlüsselung versteht man, dass die gesamte Festplatte des Notebooks/Tablets verschlüsselt ist. Dadurch werden sämtliche Daten auf dem Gerät vor Diebstahl geschützt.
  • Schutz bedeutet, dass aktuelle Sicherheitssoftware (wie Anti-Virus) eingesetzt wird, die gegen alle heutigen Angriffsvektoren Schutz bietet (Verschlüsselungstrojaner, Diebstahl von Zugangsdaten, etc.)
  • Patching heißt, dass die automatische Installation von Sicherheitsupdates (Windows, Programme) aktiviert ist und regelmäßig durchgeführt wird.
Desktop

Zum sicheren Arbeiten von zu Hause

Geräteverschlüsselung – Schutz –  Patching: Das sind die drei Schlüsselelemente, die vom Unternehmen umgesetzt werden sollten, damit der Start in die Heimarbeit sicher und einfach gelingt.


Vorsicht vor Corona-Betrugsmails!

Derzeit nutzen Hacker die aktuelle Lage aus, um in fremde Netzwerke einzudringen oder Schadsoftware zu verbreiten. Betrügerische Mails, in denen vermeintliche Informationen zu Corona-Fällen vor Ort enthalten sind, werden meist mit einem Excel-Anhang verschickt. Hier ist besondere Vorsicht geboten, denn ist einmal ein PC im Firmennetz infiziert, kann sich der Virus leicht im ganzen Netzwerk ausbreiten.

Wir unterstützen Sie auch gerne per
Fernwartung im Homeoffice und helfen Ihnen um Ihre Arbeit sicher von zu Hause aus zu tätigen.

Trotz Krisensituation sind wir für Sie da:

AE
LD
Ludwig Deyerling
System Engineer
+49 9231 9970 29

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