Wie schützt man sein Haus vor gefährlichen Einbrüchen?

Interessante Häuser und wie man sich schützen kann

Wer sich effektiv vor Einbrüchen schützen will, muss die Strategie und Vorgehensweise der Einbrecher ein wenig kennen. Es gibt eine Reihe von Kriterien, die ein Haus für Einbrecher besonders interessant machen. Wer diese Kriterien kennt, kann darauf reagieren.
 

Was macht das Haus für Einbrecher interessant?

Ganz grundsätzlich gilt, dass logischerweise kein Einbrecher erwischt werden will. Ihm geht es zudem um Beute und nicht um die Herausforderung. Das bedeutet, dass sich der Einbrecher in der Regel ein leichtes Ziel sucht, jedoch ist er auch relativ leicht abzuschrecken. Wenn sich ein Einbruchsziel doch als zu schwierig erweist oder unerwartete Probleme auftauchen, lassen die meisten davon ab und ziehen weiter. Denn an der nächsten Ecke wartet vielleicht schon leichtere Beute auf den potenziellen Langfinger.

Meistens beobachten Einbrecher laut dem Immobilienportal sz-immo das in Frage kommende Haus eine Weile lang, um die Chancen abzuschätzen. Dabei spielt die Lage des Hauses und die Nähe oder Ferne von etwaigen Nachbarn eine zentrale Rolle. Weiterhin achten sie auf Beleuchtung, Sichtschutzmöglichkeiten wie Hecken oder Mauern und natürlich das Fehlen eines Hundes. Gleichzeitig wird der Tagesrhythmus der Bewohner beobachtet, um einen Zeitpunkt abzupassen, wann niemand im Haus ist. Viele Einbrüche finden übrigens auch tagsüber statt, während die Hausbewohner auf Arbeit sind.
 

Die Schwachstellen

Besonders beliebt sind Dörfer, bei denen die Häuser weiter auseinanderliegen und die zudem mehr Einfamilienhäuser beherbergen, bei denen es weniger potentielle wachsame Augen gibt. Außerdem wird in manchen Dörfern nachts sogar die Beleuchtung abgestellt.

Es kann sein, dass besonders dreiste Einbrecher bei ihrem Zielobjekt sogar unter irgendwelchen falschen Vorwänden klingeln, um sich ein Bild zu machen. In jedem Fall aber machen sie sich ein Bild von den Türen und Fenstern – also von ihren natürlichen Einstiegsmöglichkeiten. Wie robust ist die Haustür, wie sicher ist das Schloss? Sind die Fenster besonders gesichert oder bieten sie guten Zugang? Was ist mit der Balkontür? Oder dem Kellerfenster?
 

Möglichkeiten zum Schutz vor Einbrechern

Die beste Möglichkeit zum Schutz ist es, es dem Einbrecher schon vorab möglichst schwer zu machen. Er muss bereits beim Auskundschaften sehen, dass das Haus zu gut gesichert ist, als dass sich ein Diebeszug lohnen würde.

Um diesen Eindruck zu erwecken gibt es mehrere Wege. Je nach Wohnsituation können wachsame Nachbarn, die ein Auge aufeinander haben und das auch deutlich nach außen zeigen, eine Möglichkeit sein. Außerdem gilt es, die potenziellen Schwachstellen zu sichern. Gerade die Haustür, aber auch sämtliche andere Türen sollten fest verriegelt sein. Am besten sind sie sogar mit Spezialschlössern geschützt. Das gilt auch für Fenster, die sich nicht so einfach mit etwas Hebelkraft öffnen lassen dürfen und für die es besondere Zusatzschlösser und auch Sicherheitsfolien gibt. Auch kleinere Kellerfenster oder Dachluken sollten speziell gesichert werden. Wer im ersten Stock wohnt, sollte außerdem keine Aufstiegsmöglichkeiten bereit stellen wie etwa Mülltonnen oder Leitern. Bewegungsmelder sowie eine sichtbare Alarmanlage an Türen und Fenstern sind natürlich ebenfalls sehr hilfreich.
 

Einbruch

Die Abschreckung: Videoüberwachung als wirksames Mittel

Tatsächlich stellt eine deutlich sichtbare (und funktionierende!) Videoüberwachung ein effektives Mittel zum Schutz vor Einbrechern dar. Schon alleine, da es noch andere Häuser ohne Videoüberwachung gibt, bei denen das Risiko entsprechend geringer ist. Kein Einbrecher will gefilmt werden, da solche Aufnahmen sehr hilfreich bei der Fahndung nach ihnen sind. Zudem zeugt eine Kamera von einer generellen Wachsamkeit.

Autorenprofil

Verena Mai ist für sz-immo in der Redaktion tätig. Recherchen und Kooperationen zu den Themengebieten Wohnen & Einrichten, Umzüge & Sicherheit im Haushalt gehören zu den bevorzugten Themengebieten.

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